Medizinische Grund- und Spitalversorgung
im Simmental und Saanenland

Arbeitsgruppe 1: Konzept IV

Ziele:

  • Erarbeiten eines Konzepts zur integrierten Versorgung im Simmental-Saanenland auf Basis von Idee zur IV und Erfahrungen in anderen Regionen und Projekten
  • Identifikation der Akteure,
    welche in das Konzept der regionalen Versorgung mit einbezogen werden sollten oder dort eine Rolle spielen
  • Konzept beschreiben und auf konkrete Fragen antworten:
    • Welche Verbesserungen bringt das IV-Konzept gegenüber dem Status Quo?
    • Inwiefern unterscheidet sich das Konzept von anderen IV-Lösungen?

Vorgehen / Teilziele:

  • Theorie und Erfahrungen zu integrierter Versorgung
  • Gute Beispiele für IV weltweit
  • Referenten für den 23. März
  • Gute und schlechte Erfahrungen darstellen können (welche Fehler sollten wir vermeiden?)
  • Inklusive «Virtuelle Konzepte» durch IT-Vernetzung (Bedeutung und Funktionalität der IT-Struktur)
  • Kartographie der Leistungserbringer der Region (inkl. Willen zur Teilnahme am Projekt im Allgemeinen und am Campus im Besonderen)

Welche Verbesserungen bringt ein Integriertes Versorgungskonzept gegenüber dem Status Quo?

Grundlage:

Auf Basis der Ergebnisse der ersten Projektphase wurde als Ziel vorgegeben, die Umsetzung der Variante D4 (mit Spitalversorgung ähnlich des heutigen Leistungsangebots) zu ermöglichen. Diese Lösung lehnt sich inhaltlich eng an das Dr. House Projekt an. 

Das Dr. House Projekt ist nicht umgesetzt worden, weil die Projektion der Betriebsergebnisse trotz Prozessverbesserung durch Neubau und Synergien durch Zusammenführen von Spital, Alterswohnen und Hausärzten an einem Standort langfristig hoch negativ bleiben wird.

Konsequenz:

Die Ergebnisse der AG 1 müssen also folgende Ziele erreichen:

  • Sicherstellen der Spitalversorgung
    • Kostensenkung durch zusätzliche Synergien dank verbesserter Zusammenarbeit
    • Erlössteigerung durch Ermöglichen neuer Abrechnungsmodelle dank Innovations-Finanzierung
    • Fallzahlsteigerung dank Einbindung aller Leistungserbringer in ein Netzwerk und dadurch Zuweisung einer maximal grossen Zahl von Patienten in das eigene Netz
  • Sicherstellen der HA-Versorgung
    • Wie kann man mit einem modernen und attraktiven IV-Modell neue Ärzte für die Region gewinnen?
      (Innovative Versorgungsformen, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Akteuren der Region, moderne Infrastruktur und IT)
    • Wie kann man mit innovativen Ansätzen die Grundversorgung sicherstellen, auch wenn nicht ausreichend niedergelassene Ärzte zur Verfügung stehen?
      (Nurse Practitioner, Flying Doctors, Anlaufstelle im Spital, Ferndiagnosen via Web oder Telefon, Versorgungs-/Case-Manager, vorhanden Arztkapazitäten besser nutzen indem man alle nicht-Kerntätigkeiten abnimmt)
  • Vertrauen Schaffen
    • Der Bevölkerung und den Touristen Anlaufstellen schaffen, welche das dringend benötigte Gefühl der “Versorgungssicherheit” sicherstellen
    • Durch integrierte Prozesse und klare Schnittstellen den Patientenfluss und den Transfer von Patienten sicherstellen, damit von jeder Anlaufstelle aus die für den individuellen Patienten ideale Behandlung sichergestellt werden kann